Evangelische Friedhöfe und Begräbnisplätze

der ehemaligen Kirchspiele des Kreises Krotoschin im Jahr 1910

(unter Nennung des Zeitpunktes der Ersterwähnung)

Vorwort

Die evangelischen Friedhöfe im Kreis Krotoschin wurden größten Teils bereits im 18. Jahrhundert angelegt. Sie dienten als Begräbnisstätten bis Januar 1945. Die sieben Krotoschiner Kirchspiele unterhielten insgesamt 46 Friedhöfe. In dieser Zahl sind auch die sechs nach 1874 errichteten Friedhöfe (Czeluscin, Ellerode, Groß Salesche, Konarzewo, Radenz, Sosnica, Wyganow) enthalten. Fünf Begräbnisplätze befanden sich im politischen Kreis Pleschen (Lobes Hauland, Karmin Hauland, Radlin Hauland, Wilcza Hauland und Wola Hauland), ein Friedhof im Kreis Gostyn (Czeluscin/Deutschrode) und ein Friedhof lag sogar im Kreis Schrimm (Strumiany). Folglich ist die Anzahl der im politischen Kreis Krotoschin-Koschmin bestandenen Friedhöfe auf 38 zu beziffern. Dieses zeigt deutlich, dass die kommunalen Grenzen sich nicht mit den Kirchspielgrenzen deckten. Der älteste Friedhof ist der von Kobylin, der bereits 1632 – wenn wahrscheinlich auch an anderer Stelle – genutzt wurde. Konarzewo (Hahnau) und Radenz sind die jüngsten Friedhöfe. Diese wurden vermutlich erst um 1904 errichtet. Es ist davon auszugehen, dass einige der ältesten Dorffriedhöfe bereits vor 1910 nicht mehr weiter betrieben wurden. Leider fehlen alle Begräbnisbücher ab 1875. Anhand von älteren vorhandenen Kirchenbüchern konnte die Anzahl der durchgeführten Beerdigungen bis September 1874 ermittelt werden.

Nach 1945 kam es zu Verwüstungen und Verwilderungen auf den Friedhöfen. Dem mühevollen Einsatz verschiedener Initiativen von polnischer und deutscher Seite ist es zu verdanken, dass heute in Kobylin (1994), Königsfeld/Zalesie Wielkie (2002), Hellefeld-Rosenfeld/Jasne Pole-Różopole (2008), Dobrzyca (2008), Koschmin/Koźmin (2009), Zduny (2012) und Deutschrode/Czeluścin (2013) würdige Stätten des Gedenkens und der Andacht entstanden sind.

Evangelische Kirchengemeinde Borek

Nr.FriedhofErsterwähnungAnzahl Beerdigungen
F01Borek 1853
   > vorher (1847-1853) von der Ev. Kirche Sandberg verwaltet
1847/18531853-1874: 334
F02Lobes Hauland (später Niederdorf genannt) im Landkreis PLESCHEN 1854
   > vorher (1778-1853) von der Ev. Kirche Sandberg verwaltet
1778/18541854-1874: 14
F03Siedmiorogowo Hauland (Siebenwald)
   > vorher (1778-1853) von der Ev. Kirche Sandberg verwaltet
1778/18531853-1874: 143
F04Strumiany im Landkreis SCHRIMM 185518551855-1874: 104
F01 Ev. Friedhof Borek – Bild 1930er Jahre – Q: Dr. Ursula Schmidt
F03 Ev. Friedhof Siedmiorogowo Hauland (Siebenwald) – Grabsteinfragment “P. Rohn Rawitsch” – Bild von 2015 – Q: Bruno Kornetke
F01 Ev. Friedhof Borek – Bild von 2006 – Q: Dr. Ursula Schmidt
F04 Ev. Friedhof Strumiany – Christus-Kreuz, welches die Bewohner von Strumiany pflegen – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F02 Ev. Friedhof Lobes Hauland (Niederdorf) – Grabstein von Ottilie Sperling geb. Handke,  geb.
08.03.1853 in Lobes Hauland † 1915- Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F04 Ev. Friedhof Strumiany – 2 Gräber, deren Namenstafeln nicht mehr erhalten sind – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek

Evangelische Kirchengemeinde Dobrzyca

Nr.FriedhofErsterwähnungAnzahl Beerdigungen
F05Dobrzyca 1821*
   > vorher (1777-1803) von der Ev. Kirche Koschmin verwaltet
1777/18031821 – 1874: 1038
F06Ellerode (vormals Trzebin genannt) – vermutlich ab 1903 genutzt1903?keine Zahlen vorhanden
F07Izbiczno 1821* (ab 1905 Eichdorf genannt) – siehe auch 4)1777/1821*1823-1874: 399
F08Karmin Hauland 1821* (ab 1868 Rothendorf genannt) im Landkreis PLESCHEN – siehe auch 4)
   > vorher (1777-1821*) von der Ev. Kirche Koschmin verwaltet
1777/1821*1821-1874: 479
F09Sosnica (ab 1905 Steinicksheim genannt) – vermutlich kurz nach 1900 genutzt1905?keine Zahlen vorhanden
F10Sosnica Hauland 1823* (ab 1905 Blumenau genannt) – siehe auch 4)
   > vorher (1781-1821*) von der Ev. Kirche Koschmin verwaltet
1781/1821*1821-1874: 147
F11Strzyzewo 1821* (ab 1903/1908 Grünau genannt)1821*
1821-1874: 213
F12Wilcza Hauland 1820* (ab 1869 Friedrichsdorf genannt) im Landkreis PLESCHEN – siehe auch 4)
   > vorher (1777-1820) von der Ev. Kirche Koschmin verwaltet
     * vermutlich schon 1803 zum Kirchspiel Dobrzyca gehörig, Kirchenbücher sind verschollen
1777/1820*1820-1874: 199
F05 Ev. Friedhof Dobrzyca – Grab von Erna Frenzel, geb. 12. Mai 1908 und gest. 10. November 1911 – Bild von 1972 – Q: Gabriele Kleber
F06 Ev. Friedhof Ellerode – 
einzelner Grabstein – Bild von 2014 – Q: Norbert Zaczek
F08 Ev. Friedhof Rothendorf (Karmin Hauland) – Bild von 2007 – Q: Gabriele Kleber
F09 Ev. Friedhof Steinicksheim (Sosnica) – 
Grabstein von Heinrich Thomas † 1913 – Bild von 2008 – Q: Henny Wiele
F11 Ev. Friedhof Grünau (Strzyzewo) – 
Steinmauer mit Feldsteinen – Bild von 2015 – Q: Gudrun Ullrich
F05 Ev. Friedhof Dobrzyca – Friedhofsmauer und Eingangstor – Bild von 1972 – Q: Gabriele Kleber
F07 Ev. Friedhof Eichdorf (Izbiczno)     
Grab von Michael Kurzmann †1876 
und Marie Elisabeth geb. Groß †1866 – Bild von 2006 – Q: Gudrun Ullrich
F09 Ev. Friedhof Steinicksheim (Sosnica) –
Grabkreuz von Friedrich Sperreuther † 1904 – Bild von 2008 – Q: Henny Wiele
F10 Ev. Friedhof Blumenau (Sosnica Hauland) mit noch einer Vielzahl von Grabstätten und Trauerhalle – Bild von 1972 – Q: Gudrun Ullrich
F12 Ev. Friedhof Wilcza Hauland (Friedrichsdorf) – Grab von Adolf Gesellbrecht * 14.3.1838 
† 8.6.1926 – Bild von 2014 – Q: Norbert Zaczek

Gedenktafel für die verstorbenen evangelischen Kirchengemeindemitglieder in Dobrzyca, welches neben der Eingangspforte der ehemaligen evangelische Kirche Dobrzyca angebracht ist. – Q: Gabriele Kleber
F07 Ev. Friedhof Eichdorf (Izbiczno) – 
unbekanntes Grab – Bild von 2008 – Q: Gudrun Ullrich
F10 Ev. Friedhof Blumenau (Sosnica Hauland) – Grab von Emma Pauline Meldner 
† 23. Aug 1886 – Bild von 1997 – Q: Gudrun Ullrich
F11 Ev. Friedhof Grünau (Strzyzewo) – 
Grab von dem Auszügler Christoph u. Anna [geb. Rauhut] *1.1.1802 – † 13.06.1884 und * 11.12.1808 † 22.07.1890- Bild von 2014 – Q: Norbert Zaczek

Evangelische Kirchengemeinde Kobylin

Nr.FriedhofErsterwähnungAnzahl Beerdigungen
F13Kobylin16321652-1874: 5096
F14Czeluszyn (ab 1900/1902 Deutschrode genannt) im Landkreis GOSTYN – vermutlich ab 1900 genutzt1900?keine Zahlen vorhanden
F15Dlugolenka17751775-1874: 564
F16Dziewionte – siehe auch 7)
   > 1852 auch von der Kirchengemeinde Zduny gemeinschaftlich verwaltet
17951795-1874: 91
F17Groß Salesche [ab 1905 Königsfeld genannt] – ab 18921892keine Zahlen vorhanden
F18Guminiec (später Guminitz genannt)- siehe auch 6)
   > ab 1853 von der Kirchengemeinde Pogorzela verwaltet
17771777-1863: 816
F19Kromolice17951795-1874: 345
F20Pogorzela – siehe auch 6)
   > ab 1853 von der Kirchengemeinde Pogorzela verwaltet
17961796-1853: 356
F21Rembiechowo17951795-1874: 281
F22Rojewo  – siehe auch 5)
   > Ab 1846 gemeinsam mit der Kirchengemeinde Krotoschin verwaltet.
17951795-1874: 422
F23Wyganow [ab 1905 Wiesenfeld genannt] – vermutlich 1895 errichtet1895?keine Zahlen vorhanden
F13 Ev. Friedhof Kobylin – Ruhestätte Starke –
Bild von 1942 – Q: Eberhard Tschuschke
F14 Ev. Friedhof Deutschrode (Czeluszyn) Gedenktafel am Gedenkkreuz – Übersetzung:
Selig sind die Toten,
die im Herrn sterben.
(Offenbarung 14, 13)
Evangelischer Friedhof in Czeluscin
Gemeinde Pempowo September 2013
Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F16 Ev. Friedhof Dziewionte Grabstätte Christiane Stach [geb. Elis] * 1798 † 1862 –
Bild von 2015 – Q: Łukasz Cichy
F17 Ev. Friedhof Gr. Salesche/Königsfeld (Zalesie Wielkie) –
Gedenkstein für die deutschen Bewohner –
geweiht 2002 – Bild von 2002
F22 Ev. Friedhof Rojewo
Grabstein von Georg Sachweh – geb. 10. Juni 1821 [in Rojewo], gest. 6. Juni 1878 [in Rojewo] – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F13 Ev. Friedhof Kobylin    
Gedenkstein für die evangelischen Einwohner –
geweiht 1994 – Q: Gabriele Kleber
F15 Ev. Friedhof Dlugolenka Grabstätte … Klause
† 1895 und Rosina Klause geb. Liebert –
Bild um 1940 – Q: Erika und Gudrun Weigelt
F16 Ev. Friedhof Dziewionte Grabstätte Anna Rosina Sauer geb. Jaeckel * 1810 † 1857 –
Bild von 2015 – Q: Łukasz Cichy
F19 Ev. Friedhof Kromolice
Grabstein von Christoph Labitzke, geb. 2. … 1802?,   gest. 25. Januar 1884 – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F23 Ev. Friedhof Wiesenfeld (Wyganow)
Großes Wegkreuz – Bild von 1999 – Q: Olaf Schölzel
F14 Ev. Friedhof Deutschrode (Czeluszyn) Gedenkkreuz der Erinnerung
Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F15 Ev. Friedhof Dlugolenka
Grabstätte Familie Gottlieb Klause –
Bild um 1940 – Q: Erika und Gudrun Weigelt
F17 Ev. Friedhof Gr. Salesche/Königsfeld (Zalesie Wielkie) –
Eingangspforte  – vorne weißes Kreuz Grabstelle von Friederike und Friedrich Eversmeier, dahinter (schwarzes Kreuz) die Grabstelle von Johanna Eckner – Bild vor 1945 – Q: Hildegard Kumke
F21 Ev. Friedhof Rembichowo – Ein großes Holzkreuz erinnert als Einziges noch an den alten Friedhof. – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F23 Ev. Friedhof Wiesenfeld (Wyganow)
Gräber mit überwuchernden Efeu – Bild von 2015           – Q: Norbert Zaczek

Evangelische Kirchengemeinde Koschmin

Nr.FriedhofErsterwähnungAnzahl Beerdigungen
F23Koschmin17761776-1874: 3247
F25Deutsch-Koschmin Hauland (später Deutsch-Koschmin genannt), ab 1900 eigene Kirche17761776-1874: 604
F07Dobrzyca Hauland (später Izbiczno und ab 1905 Eichdorf genannt), nach 1849 nur noch Beerdigungen über die evangelische Kirche Dobrzyca – siehe auch 2)
   > später zur Kirchengemeinde Dobrzyca zugehörig
17771777-1849: 16
F08Karmin Hauland (später Rothendorf genannt) im Landkreis PLESCHEN 1777 – siehe auch 2)
  > später zur Kirchengemeinde Dobrzyca zugehörig
17771777-1799: 13
F46Radenz (Borzęciczki) – vermutlich ab 19041904?keine Zahlen vorhanden
F26Radlin Hauland (später Wilhelmswalde genannt) im Landkreis PLESCHEN,  ab 1834 dem neu errichteten Kirchspiel Jarotschinzugeordnet17951795-1833: 144
F11Sosnica Hauland – siehe auch 2)
   > später zur Kirchengemeinde Dobrzyca zugehörig
17811781-1793: 4
F12Wilcza Hauland im Landkreis PLESCHEN – siehe auch 2)
   > später zur Kirchengemeinde Dobrzyca zugehörig
17771777-1802: 18
F27Wola Hauland im Landkreis PLESCHEN (später Wysogotowo und dann Hochdorf genannt), ab 1804 vermutlich vom neu errichteten Kirchspiel Pleschen betreut17881788-1803: 59
F24 Ev. Friedhof Koschmin – Aussegnungshalle – Bild vor 1945 – Q: Horst Klimpel
F24 Ev. Friedhof Koschmin 2009 –
Gedenkstein für die deutschen Bewohner- geweiht 2009 – Q: Henny Wiele
F46 Ev. Friedhof Radenz (Borzęciczki) –  Grabstein Frau Oberamtmann Minna Stegmann geb. Wackermann geb. Wackermann geb. d. 28. Juli 1827 gest. d. 18. Febr. 1904 – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F26 Ev. Friedhof Radlin-Hauland (Wilhelmswalde) –  Ruhestätte von Karl Sprenger * 1869 † 1891- Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F24 Ev. Friedhof Koschmin – Eingangsbereich – Bild von 2002 – Q: Max Fechner
F25 Ev. Friedhof Deutsch-Koschmin – Bild von 2000 – Q: Gerhard Stark
 
F46 Ev. Friedhof Radenz (Borzęciczki) Erbbegräbnis der Familie Ernst Stegmann Karzagorka – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek 
F27 Ev. Friedhof Wola-Hauland (Hochdorf) – aus einer Grabeinfassung sprießen Sträucher –
 Bild von  2015 – Q: Norbert Zaczek
F24 Ev. Friedhof Koschmin – 
Zerschlagener Grabstein mit Textfragment: 
„Seelig sind die Todten, die in dem Herrn ruhen“ – Bild von 2002 – Q: Max Fechner
F25 Ev. Friedhof Deutsch-Koschmin –  Ruhestätte Ernst Kindler * 09.06.1868  † 22.10.1938 und Anna Kindler geb. Reimann * 15.12.1867 † 07.03.1940 – Bild von 2015 – Q: Astrid Stier
F26 Ev. Friedhof Radlin-Hauland (Wilhelmswalde) mit alten Zaunpfosten der früheren Einfriedung –
Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F27 Ev. Friedhof Wola-Hauland (Hochdorf) – verrostetes Grabkreuz von Gottfried … * 18.. † 19..
 Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek

Evangelische Kirchengemeinde Krotoschin

Nr.FriedhofErsterwähnungAnzahl Beerdigungen
F28Krotoschin – siehe auch 7)
   > vorher von der Kirchengemeinde Zduny verwaltet
17901790-1874: 7730
F29Blankensee18611861-1874: 25
F30Haugfeld18471847-1874: 123
F31Heinrichsfeld18461846-1874: 166
F32Hellefeld-Rosenfeld18461846-1874: 510
F33Konarzewo (Hahnau) – vermutlich ab 1904, spätestens ab 19111904?keine Zahlen vorhanden
F34Neudorf18541854-1867: 30
F22Rojewo – siehe auch 3)
> Vorher ausschließlich von der Kirche Kobylin verwaltet und ab 1846 gemeinschaftlich betrieben.
18461846-1874: 56
F28 Ev. Friedhof Krotoschin an der Rawitscher Straße mit eingezeichneter Leichenhalle – Q: Muzeum Regionalne Krotoszyn, Sign. 2534 –
aufgestellt vom Stadtbaumeister Winkelmann in Krotoschin 1. Juni 1943
F28 Ev. Friedhof Krotoschin – Grabstein von  Hermann IBSCH – Bild von 2008 – Q: Olaf Schölzel
F31 Ev. Friedhof Heinrichsfeld – Pfosten der Eingangspforte mit Kreuz – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F33 Ev. Friedhof Konarzewo (Hahnau) – Grabstein von Landwirt Otto Bock * 1870 † (unleserlich) – Bild von 2015 – Q: Cichy
Ev.-Friedhof-Nowa-Wies-Q-Zaczek (compressed)
F34 Ev. Friedhof Neudorf
Dieser Friedhof wurde bereits 1867 wieder aufgegeben. Die letzte Beerdigung war die von Gottlieb Kunzog, welche am 15. Juli 1867 stattfand. Die weiteren Beerdigungen wurden im benachbarten Waldfriedhof Blankensee (F29) durchgeführt. 2025 entdeckte Norbert Zaczek noch eine Grabanlage mit dem Stein
“Ruhe sanft!“ – Q: Norbert Zaczek
F28 Ev. Friedhofskapelle Krotoschin – sie wurde 1912 errichtet und im Jahr 1934 ausgemalt –
Innenansicht Aussegnungskapelle Bild vor 1945 – Q: Christa Martini zu Berge
F29 Ev. Friedhof Blankensee – Steinerne Grabeinfassung eines unbekannten Grabes – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F32 Ev. Friedhof Hellefeld-Rosenfeld – Grabstein von Samuel Kunzog – Bild von 2010 – Q: Gabriele Kleber
F33 Ev. Friedhof Konarzewo (Hahnau) – Grab von Anna Methner geb. Pfeiffer * 1868 † 29.III.1945 – Bild von 2015 – Q: Łukasz Cichy
F28 Ev. Friedhof Krotoschin an der Rawitscher Straße – Streufeld von Sockel- und Grabsteinen – Bild von 2008 – Q: Olaf Schölzel
F30 Ev. Friedhof Haugfeld – Stark verwitterter Grabstein – zu lesen sind noch: * 22.__.1868 † 4.6.1928 – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F32 Ev. Friedhof Hellefeld-Rosenfeld – Denkmal für die evangelischen Einwohner – geweiht 2008 – Q: Gabriele Kleber
F33 Ev. Friedhof Konarzewo (Hahnau) – Grabanlage mit Grabstein von Wilhelm Plaggemeier (* 19.8.1868 † 30.06.1934) – Bild vor 1940 – Q: Günter Plaggemeier

Evangelische Kirchengemeinde Pogorzela

Nr.FriedhofErsterwähnungAnzahl Beerdigungen
F20Pogorzela – siehe auch 3)
   > vorher von der Kirche Kobylin verwaltet
(1796)/18531853-1874: 350
F18Guminiec – siehe auch 3)
   > vorher von der Kirche Kobylin verwaltet
(1777)/18531853-1874: 304
F20 Ev. Friedhof Pogorzela – Sockel eines 
ehemaligen Grabsteins – Bild von 2001 – Q: Olaf Schölzel
F18 Ev. Friedhof Guminitz
Denkmal mit Kreuz – Bild von 1975 – Q: Posener Stimmen
F20 Friedhof Pogorzela – Grabstein der Familie Kretschmer – weitere Daten unleserlich – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F18 Ev. Friedhof Guminitz
Kreuz liegt auf dem Boden – Bild von 2015 – Q: Bruno Kornetke
F18 Friedhof Guminitz – Grab von Albert Zapke – Bild ca. 1940 – Q: Erwin Püschner
F18 Ev. Friedhof Guminitz
Schöner Grabstein der Familie Hoffmann mit vielen Schreibfehlern – Text:
 
Hier ruht im Herrn
der Wirth
 
Gottfried Hoffmann
geb. 1797 [richtig: 2. Juni 1808 in Siedmiorogowo]
gest. 4. August 1872 [richtig: 1871 in Guminiec]
 
w. sein Sohn
Gottlieb Hoffmann
geb. den 7. März 1851 [in Bartoschewitz]
gest. 1. August 1887 [richtig: 30. Juli in Guminiec]
 
Ruhe sanft im Schoss der Erde
Du geliebter guter Sohn

Bild von Mai 2015 – Q: Astrid Stier

Evangelische Kirchengemeinde Zduny

Nr.FriedhofErsterwähnungAnzahl Beerdigungen
F35Zduny16371726-1874: 14497
F36Baschkow17891789-1872: 71
F37Bestwin17891789-1837: 102
F16Dziewionte – siehe auch 3)
   > vor 1852 ausschließlich von der Kirchengemeinde Kobylin verwaltet, danach gemeinschaftlich mit Zduny
(1795)/18521852-1874: 32
F38Kochalle17891789-1874: 457
F28Krotoschin 1789 – siehe auch 5)
   > ab Juli 1790 erfolgten alle weiteren Beerdigungen im neu errichten evangelischen  Kirchspiel Krotoschin
17891789-1790: 14
F39Polnisch Ujazd17921792-1834: 32
F40Pyrzyce (Pierschütz)17891789-1874: 139
F41Rochy17901790-1862: 35
F42Ruda17891789-1874: 680
F43Sandmühle17901790-1874: 35
F44Schönmühle17891789-1874: 36
F45Sieniutowo17821782-1789: 10
F35 Ev. Friedhof Zduny – Friedhofsmauer von der Krotoschiner Straße aus gesehen – Bild aus 1970er Jahre – Q: Herta Keller
F35 Ev. Friedhof Zduny –
– Gruft – Bild von 2006 -Q: Olaf Schölzel
F36 Ev. Friedhof Baschkow – Dieser Friedhof konnte 2016 nicht mehr ausfindet gemacht werden. – Ab 1852 fanden fast keine Begräbnisse mehr in Baschkow statt. Es wurde jetzt der Friedhof vom nahen Dorf Dziewionte (F16) genutzt. Der bis dato zum evangelischen Kirchspiel Kobylin gehörte.
F39 Ev. Friedhof Polnisch Ujazd – Grabstein von Gottlieb Keller * 1853 † 1920 und Ehefrau Louise Keller geb. Obinger * 1869?  † 1929 – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F45 Ev. Friedhof Sieniutowo – Dieser Friedhof wurde bereits 1789 aufgegeben. Sieniutowo war der östlichste Stadtteil der späteren Stadt Zduny, welche 1761 aus den weiteren Städten Polnisch-Zduny und Deutsch-Zduny gebildet wurde. Die evangelische  Kirchengemeinde von Sieniutowo schloss sich bereits 1672 mit der evangelischen Kirche in Deutsch-Zduny zusammen, so dass dann nur noch eine evangelische Kirchengemeinde existierte.  2015 waren keinerlei Spuren mehr vom Friedhof Sieniutowo erhalten. 
F35 Ev. Friedhof Zduny – links Grab vom Hotelier und Lebensmittelhändler Ludwig Doms und rechts (mit Grabstein) das Grab von Bäcker Herrmann – Bild vermutlich Anfang 1960er Jahre – Q: Herta Keller
F35 Ev. Friedhof Zduny – Grabstätten Johann Friedrich Scholtz und J.D. Lampert – Bild von 2006 – Q: Olaf Schölzel
F37 Ev. Friedhof Bestwin – Dieser Friedhof konnte 2016 nicht mehr ausfindet gemacht werden. – Das letzte Begräbnis war hier 1837. Dannach wurde laut Kirchenbuch der evangelische Friedhof Zduny (F35) genutzt.
F39 Ev. Friedhof Polnisch Ujazd – Gräberfeld –         Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F42 Ev. Friedhof Ruda – Gräber auf dem Friedhof mit schräg aufgestelltem Grabstein von Albert Müller * 1875 † 1916. Albert Müller wurde in Rzemichow geboren und war später Landwirt in Bestwin. – Bild von 2015 – Q: Norbert Zaczek
F35 Ev. Friedhof Zduny-
ehemalige Leichenhalle – Bild von 1991 – Q: Olaf Schölzel
Denkmal für die Verstorbenen der evangelischen Kirchengemeinde Zduny 1636 – 1945 in der ehemals evangelischen Kirche zu Zduny – feierlich geweiht am 15. Mai 2012
F38 Ev. Friedhof Kochalle – Grabeinfassungen – Bild von 2017 – Q: Norbert Zaczek
F40 Ev. Friedhof Pyrzyce (Pierschütz) – verzierter Sockel eines Grabsteins – Bild von 2015 – Q: Łukasz Cichy
F41 Ev. Friedhof Rochy – Dieser Friedhof konnte 2015 nicht mehr ausfindet gemacht werden. Außerdem wird nicht ausgeschlossen, dass der Begräbnisplatz mit dem Friedhof F42 Ruda identisch ist, und der Friedhof vom Pfarrer beiden Ortschaften zugeordnet wurde, da dieser genau zwischen diesen Orten in einem Wald liegt.

Verfasser: Olaf Schölzel 2016

Many thanks for benefit to Łukasz Cichy and Norbert Zaczek!